Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Terminänderung F_antifa

Leider muss der Workshop mit Rachel Spicker am Samstag 10.3. ausfallen, es wird aber einen Nachholtermin geben.

Wir sehen uns trotzdem am Freitag 9.3. beim Vortrag „Geschlechterkonstruktionen in der Rechten Szene“
Ludolf Camphausen Str. 36 – Einlass 19h. Dabei gibts Kartoffelsalat mit veganen Würstchen, kalte und warme Getränke und hoffentlich spannende Diskussionen mit euch!

Feminismus & Antifa – Vorträge im März

Im März startet unsere Reihe zu Feminismus & Antifa. Es wird wieder spannende Vorträge und Workshops, leckres Essen, sowie Raum für Kennenlernen und Diskussion geben. Wir freuen uns über die Kooperation mit dem Anarchistischen Kollektiv Köln, mit dem wir gemeinsam in der FdA organisiert sind, und dem StaVV der Uni Köln.

Vortrag: Geschlechterkonstruktionen in der Rechten Szene
09.03.18 -Ludolf Camphausen Str. 36 – Einlass 19h

Workshop mit Rachel Spicker: Geschlecht und Antifeminismus als Kitt rechtsextremer und rechtspopulistischer Mobilisierungen
10.03.18 – Luxemburger Str.93 – Beginn 18h30

Der Raum im AZ Köln ist physisch Barrierefrei (Rollstuhlrampe und -WC), die LC36 leider nicht (Stufen am Eingang, schmale Türen, WC im Keller).

+++ SUPPORT YOUR LOCAL F_ANTIFA+++
Wir möchten gerne bei allen Veranstaltungen Essen für alle anbieten und können dabei immer gut Unterstützung gebrauchen. Wenn ihr also Interessiert seid, etwas zum Buffet beizutragen oder sonst Ideen habt, wie ihr unsere Veranstaltungen unterstützen möchtet schreibt uns an aboutfem [ät] riseup [dot] net.

(mehr…)

Vortrag am 18.02.2018 im AZ Köln: „Subjekt – Widerstand – Emanzipation: Anarchistische Subjekttheorien“

Wie werden wir von der bürgerlichen Gesellschaft und ihren Herrschaftsverhältnissen geformt? Welche Zwänge werden uns auflegt und welche Spielräume haben wir, zu gestalten, wie wir fühlen, denken, handeln und auf Einflüsse reagieren? Gegen die Formung durch die herrschenden Verhältnisse regen sich bei allen auf sehr unterschiedliche Weise Widerstände. Und weil wir ganz verschiedenen Vorstellungen entsprechen sollen, ist unsere Seinsweise ein Feld der politischen Auseinandersetzung.

(mehr…)

Support your local f_antifa! – Unterstützer_innenliste

Falls ihr unsere Arbeit gut findet und einen weiteren Schritt bezüglich der Unterstützung unserer Gruppe gehen möchtet, gibt es jetzt eine neue Unterstützer_innen-Liste! Über diese Liste würden wir dann ab und zu nach tatkräftiger Unterstützung fragen – dies wäre zum Beispiel Essen für die Verpflegung eines Vortrags mitbringen oder Flyer verteilen.

Die nächsten Gelgenheiten wären schon bald! Wir suchen Leute, die Lust hätten etwas für die Küfa (Küche für alle) beim nächsten Vortrag mitzubringen. Und zwar am: 16.12. „Die wilden Schafe – Werner Portmann über jüdisches Leben im 20. Jahrhundert“ um 19 Uhr in der LC36.
Darüber hinaus möchten wir eine weitere Soliparty für unser Buchprojekt und die Feminismus-Vortragsreihe im nächsten Jahr veranstalten und suchen nach Menschen, die mitorganisieren möchten.

Falls du Lust hast auf diese Unterstützer_innen-Liste zu kommen, oder schon Interesse an den konkreten Vorschlägen oben hast, schreibe uns gerne eine Mail an aboutfem [ät] riseup [dot] net!

Viele Grüße und Solidarität,
about:fem

Update

Leider muss der Vortrag zu „Israelsolidarität als Strategie der extremen Rechten“ heute Abend krankheitsbedingt ausfallen. Wir bemühen uns um einen Ersatztermin im neuen Jahr. Heute Abend in’s AZ zu kommen lohnt sich dennoch: schaut mal beim wunderbaren Café Queeria vorbei!

Bei uns geht’s dann am Samstag weiter: „Die wilden Schafe“
Werner Portman über jüdisches Leben und jüdischen Anarchismus im 20. Jahrhundert
16.12. – 19h // Ludolf-Camphausen-Str. 36

Wir bedanken uns jetzt schon mal für die positive Rückmeldung zur Vortragsreihe, die spannenden Diskussionen mit euch und bei allen Helfer*innen! Die Audiomitschnitte zu KORK und Aktionswochen gegen Antisemitismus laden wir dann nach einer kurzen Verschnaufpause hoch.

Tanzdemo: Opfermythos Remagen zerstören – Rheinwiesen wieder positiv besetzen! (18.11.2017)

Am 18. November wollen sich – zum neunten Mal in Folge – Neonazis aus der gesamten Bundesrepublik in Remagen versammeln, um ihre besonders deutsche Variante der Geschichtsverklärung auf die Straße zu tragen. Das Bündnis „NS-Verherrlichung Stoppen!“ ruft dazu auf, nach Remagen zu kommen und den Faschist*innen einen kreativen und vielfältigen Protest entgegenzusetzen.

Kommt am 18. November mit uns in Remagen auf die Straße, um den Neonazis ihre Grenzen aufzuzeigen!

Den Aufruf zur Tanzdemo findet ihr hier und Infos zur Anreise aus Köln hier.

A2F: Anarchismus im Oktober – Räume sind jetzt fest!

Mehr Infos zur Vortragsreihe und den einzelnen Veranstaltungen unten in den Flyern.

Die Veranstaltungen

Einführung in den Anarchismus (11.10., 14h)
Anarchistische Pädagogik und Antipädagogik (11.10., 17h45)
Was ist Anarcha-Feminismus? (12.10., 17h45)
Workshop: Was ist Gewalt? (13.10., 14h)
Workshop: Alltagssexismus (13.10., 17h45, es referiert die AG[cgn])
Strömungen des Anarchismus (17.10., 14h)

finden im Raum C der Alten Mensa in der Uni Köln statt. Dieses Gebäude wird auch Gebäude 332 genannt und befindet sich in der Universitätsstraße 16a in 50937 Köln.

Wir möchten uns beim StaVV – Studierenden-Ausschuss der Vollversammlung an der Humanwissenschaftlichen Fakultät für die Unterstützung des Workshop zu anarchistischer Pädagogik und Antipädagogik bedanken.

Wir veranstalten den Anarchismus-Block unserer Vortragsreihe im Rahmen der Kritischen Einführungswoche an der Uni Köln (KORK) mit weiteren linken Gruppen aus Köln. Die Initiative finden wir wichtig und freuen uns über viele spannende Veranstaltungen an der Uni, bei denen natürlich auch Nicht-Studis willkommen sind. Einen kritisch-solidarischer Austausch mit Hochschul- und Politgruppen halten wir für unverzichtbar, um aktuelle und alte Debatten weiter zu entwickeln. Trotzdem möchten wir erwähnen, dass wir nicht mit allen Haltungen der beteiligten Gruppen übereinstimmen. Zum Beispiel lehnen wir Zusammenarbeit mit linksautoritären Gruppen ab und haben insbesondere Kritik an Hochschulgruppen, welche in ihrer Arbeit das Thema Antisemitismus nicht reflektieren oder mit vergangenen Aktionen sogar antisemitische Ressentiments verbreitet haben.
Mehr zu verschiedenen Aspekten des Themas Antisemitismus erfahrt im nächsten Teil unserer Vortragsreihe im Dezember.

Sexy Time?! – Audiomitschnitt

Wir haben nun einen Soundcloud Account auf dem wir in Zukunft Mitschnitte unserer Vorträge mit euch teilen möchten. Ab jetzt könnt ihr euch schon mal den Vortrag „Sexy Time?! Sprechen über und beim Sex“ von Madeline aus Bochum anhören.

Aufruf zur solidarischen Prozessbegleitung am 27.09.17 in Köln

Am 22. April 2017 hielt die AfD ihren Bundesparteitag in Köln ab. Die Veranstaltung konnte nur unter einem völlig übertriebenem Polizei-Einsatz stattfinden da es massive antifaschistische Proteste, Blockade-Versuche und Demonstrationen gab, die den Ablauf der Veranstaltung erheblich störten. Im Rahmen dieser Proteste wurde ein Genosse von der Polizei festgehalten und erhielt vor kurzem einen Strafbefehl gegen den er Einspruch eingelegt hat.
Deswegen wird der Fall nun vor dem Kölner Amtsgericht verhandelt. Wir als Unterstützungsgruppe rufen zur solidarischen Prozessbegleitung auf. Wir lassen niemanden alleine, denn auch wenn es hier einen Einzelnen getroffen hat, so sind doch wir Alle gemeint.



Kommt am Mittwoch 27. September 2017 um 12:15 Uhr zum Amtsgericht Köln und begleitet den Prozess.



Antifaschismus ist und bleibt legitim – Unsere Solidarität gegen ihre Repression!

Die Unterstützungsgruppe


P.S.: Außerdem laden wir zum Antirepressions-Kneipenabend im AZ Köln am Vorabend (26.09.17) ab 19 Uhr ein. Neben kühlen Getränken wird es ein Kneipen-Quiz geben!

Junge, was ist Rape Culture? – Vortrag am 13.09. im AZ

{_fill in the blanks}
Vortrag mit anschließender Diskussion und veganer Küche

Jana Klein: „Junge, was ist Rape Culture?“

13.09.2017
Autonomes Zentrum Köln
Luxemburger Str. 93
(H) Eifelwall

Der Fall Tugçe Albayrak, Julian Assange im Exil der equadorianischen Botschaft in London oder der entfesstelte Debattenmob nach der Kölner Silvesternacht: was diese medialen Ereignisse miteinander verbindet, ist die allgemeine Unfähigkeit im Öffentlichen wie im Privaten, sich dem Problem der sexualisierten Gewalt wirklich angemessen, ethisch und politisch, zu stellen. Die vielfältigen Abwehrmechanismen, mit denen nicht bloß Männer auf die Konfrontation mit der Kultur sexueller Dominanz reagieren, sind nicht nur eine alltägliche Herausforderung für antisexistische Bemühungen, sondern stellen mit der hinter ihnen steckenden Psychologie auch Schnittstellen dar, anhand derer die tiefe Verwobenheit der Geschlechterhierarchie mit anderen Feldern des ideologischen nachempfunden werden kann. Als Ideologien stellen sie banalerweise sicher, dass die gesellschaftlichen Verhältnisse bleiben wie sie sind. Die ihnen anhängenden kulturellen Formationen jedoch sorgen täglich dafür, dass das Leben für viele Menschen mal mehr, mal weniger stark mit der Hölle auf Erden bedroht bleibt. Geschlecht, Rassismus oder Antisemitismus sind daher immer auch sexuell.
Im Vortrag soll anhand einiger jüngerer Beispiele dieser Zusammenhang näher beleuchtet und gezeigt werden, dass das Schlagwort “Rape Culture” zu mehr taugt als zur Klage darüber, dass in Fällen sexualisierter Gewalt meist den Betroffenen die (Mit)Schuld gegeben wird. Wenn “die Deutschen” nach Köln ihre eigenen sexuellen Unzustände (noch mehr) auf maghrebinische Männer projizieren und die Gefahr der Konsequenzen für weiße Nahfeldtäter damit faktisch verringern, ist das nur ein Beispiel dafür, wie die intersektionale Intervention in den White Feminism sehr wohl gesellschaftliche Strukturen aufzudecken imstande ist, die sich ihrem Wesen nach tendenziell der Erkenntnis entziehen. Ohne dann bei Oberflächlichkeiten wie “Diskriminierung” oder “Macht” stehen bleiben zu müssen, kann verstanden werden, dass die Hartnäckigkeit des Sexismus auf einen gesellschaftlichen Ist-Zustand verweist, der ohne Geschlechterhierarchie in seiner Gänze undenkbar würde.
Jana Klein beschäftigte sich u.A. in der Jungle World mit der medialen Aufarbeitung des Falls Tugçe Albayrak, der Debatte nach der Kölner Silvesternacht sowie mit islamistischen Strukturen in Westdeutschland.

Die Veranstaltung wird gemeinsam mit der Antifaschistischen Gruppe [cgn] organisiert (agcgn.blogsport.eu).