FLTI*-Tag im AZ am Sa, 17.12.16

Hallo liebe Frauen, Lesben, trans* und inter* Personen und -Gruppen!

Im kölner Autonomen Zentrum gibt es seit einiger Zeit den FLTI* Tag, der jedoch kaum noch aktiv genutzt wird. Wir möchten alle einladen, die Interesse haben, an diesem Tag aktiv zu werden, ihn regelmäßig selbst zu nutzen, oder sogar öffentliche Veranstaltungen zu organisieren. Was ist der FLTI*-Tag? Infos dazu findet ihr hier.

Am 17.12. ab 15 Uhr möchten wir euch deshalb zu einem Vernetzungstreffen einladen, Fragen beantworten und gemeinsam über die Zukunft des FLTI* Tages diskutieren. Zusätzlich wird es ab 17 Uhr offenes Selbstverteidigungs-Training geben.

Wer Lust hat, einfach nur so im AZ rumzuhängen ohne sich zu beteiligen, kann trotzdem gerne kommen und Freund_innen mitbringen! Wir werden für Getränke und ein paar vegane Snacks sorgen und freuen uns über Menschen, die auch was mitbringen. Zieht euch am besten warm an, denn leider gibt es keine Heizung im AZ.

Samstag, 17.12. ab 14h im AZ Köln
Luxemburger Straße 93
(H) Eifelwall, Linie 18 oder (H) Bahnhof Süd

14h Vorbereitung und Essen
15h offene Vernetzung
17h offenes Training

about:fem und Anarchistisches Kollektiv Köln
aboutfem.blogsport.de
akkoeln.tumblr.com
az-koeln.org

Oury Jalloh – das war Mord! Infoveranstaltung am 8.12.16

18h30, im Anschluss Solikneipe
SSK Ehrenfeld, Liebigstraße 25

Programm FLTI* Wochenende im L!Z Bonn

„Vom 02.-04. Dezember wird im Libertären Zentrum Bonn, kurz L!ZBonn, ein FLTI*-Wochenende veranstaltet. Das heißt wir öffnen unsere Türen für alle Menschen, die sich als Frauen*, Lesben*, Trans*-, Inter* –, **- Personen identifizieren.

Mit ** ist gemeint, dass sich auch Menschen eingeladen fühlen sollen, die sich in keiner der Kategorien wirklich wohl fühlen (zB afab/amab, non-binary Menschen, die sich aber nicht zwingend als trans* identifizieren)

Bei weiteren Verständnisfragen oder Fragen zur Veranstaltung, schreibt dem liz gerne eine mail.

Programm:
Freitag, 02.12.: (rauchfrei) gegen Spende
- 20h Konzert
- ab 22h Elektro Party mit MONA und CHALLA

Samstag, 03.12.:
- 13h – veganer Brunch — Essensbeiträge sind auch herzlich willkommen ;)
- 15h Vortrag Anarchafeminismus mit Filmen von about:fem
und weitere Vorträge, Box-Workshops, und Diskussionsrunden.
- ab 20hPoetryrunde
und Filmabend mit queerfeministischen Filmen.

Sonntag, 04.12.:
- 12h Pfannkuchenparty, mit veganen, glutenfrei, bombastischen Pfannkuchen
- anschließend: Aktionsworkshops, wie Buttons herstellen, Siebdruck, Cryptoworkshop, Skillsharing

Kommt alle, bring your friends!“

Call for Papers für die Gai Dao an FLTI* (Frauen*, Lesben*, Trans*, Inter*)

Folgenden Aufruf möchten wir solidarisch unterstützen und daher mit euch teilen.

„Liebe Freund*innen, liebe Gefährt*innen,

wie eigentlich immer freut sich die Gai Dao über eure Mitwirkung am Projekt, über Texte, solidarische Kritik oder sonstige Vorschläge.

Für diejenigen unter euch, die sie nicht kennen: Die Gai Dao (chin. „einen anderen Weg gehen“) ist das monatlich als Zeitung erscheinende Sprachrohr der Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen (FdA). Sie versteht sich als autonomes Projekt, das auch Menschen, Gruppen und Strukturen offensteht, die kein Mitglied der FdA sind, sofern sie die Ideen des Anarchismus und die Prinzipien der FdA unterstützen, gerne auch solidarisch-kritisch.

Es ist aber allgemein aufgefallen, dass es viel seltener Beiträge von FLTI*-Autor*innen gibt. Wir haben dazu keine Studie geführt, denn das Geschlecht ist natürlich nicht am Namen ablesbar und auch sonst ist es nicht wahrscheinlich, dass sich Autor*innen immer outen, wenn der Artikel gerade von einem anderen Thema handelt. Dennoch bleibt dieser Eindruck bestehen.

Beiträge mit anarcha*feministischen oder queerfeminsitischen (oder profeministischen) Inhalten waren zeitweise präsenter – erinnert sei beispielsweise an die Gaidao-Artikelreihe zur Afem 2014. Dennoch wollen wir diese Themenbereiche auch aktuell wieder mehr in der Gaidao vertreten sehen.

„Die [改道] Gǎi Dào ist ein offenes Projekt, dass so vielen Menschen wie möglich offen stehen will und soll.“

Um diesem Anspruch an uns selbst etwas näher zu kommen, wollen wir hiermit explizit FLTI*-Autor*innen ermutigen und auffordern, uns Beiträge zuzuschicken oder sich anderweitig an der Gai Dao zu beteiligen (s.u.). Außerdem wollen wir dazu aufrufen, uns Artikel rund um das Thema (Anarcha*)Feminismus zukommen zu lassen.

Hier findet ihr Anregungen, wie ihr euch genauer einbringen könnt.

Und beachtet bitte die Hinweise zum Einreichen von Artikeln.

Solidarische Grüße
Euer Gai Dao – Redaktionskollektiv“

Solidarität mit Rainbow Refugees!

Wir solidarisieren uns mit der Forderung der Rainbow Refugees Cologne nach sicherem Wohnraum für Geflüchtete Lesben, Schwule, Bi‘s, Trans* und Inter* und rufen dazu auf die Gruppe nach euren Möglichkeiten zu unterstützen. Besonders wichtig ist dabei Wohnraum. Wenn ihr also ein Zimmer frei habt, oder sonstige Unterstützung bieten könnt, meldet euch bei der Gruppe.

„Nach Deutschland geflüchtete Lesben, Schwule, Bi‘s, Trans*, Inter* und Queers haben sich der Verfolgung in ihrem Heimatland entzogen. Doch hier werden sie meist im gleichen Heim und gleichem Zimmer mit Landsleuten untergebracht, vor denen sie geflohen sind. Nicht immer ist das Personal in den Flüchtlingsunterkünften sensibilisiert für die speziellen Nöte ihrer LSBTI*Q-Schützlinge. Besonders prekär ist die Lage für Geflüchtete in Gemeinden, die über keine Beratungs- und Selbsthilfestruktur für LSBTI*Q verfügen.

In den Sammelunterkünften sind LSBTI*Q Beleidigungen, Nötigungen und Drohungen, sexuellen Übergriffen und physischer Gewalt ausgesetzt. Die Rainbow Refugees Cologne – Support Group hat seit ihrer Gründung im November 2015 Dutzende Fälle von Übergriffen dokumentiert. Doch was wir erfahren, ist nur die Spitze des Eisbergs. Weil ihre Situation in den Heimen unerträglich geworden ist, ziehen viele Geflüchtete von einer provisorischen Unterkunft in die nächste. “

Die gesamte Pressemitteilung könnt ihr hier lesen.

FLTI*-Wochenende im L!Z Bonn: 2.-4. Dezember

Am ersten Dezemberwochende findet im libertären Zentrum Bonn, Rathausgasse 6, ein Wochenende für Frauen*, Lesben*, trans*- und inter* Personen statt. Dabei wird es neben leckrem veganen Mitmachbrunch, feministischen Film_en, Musik,Verschlüsselungsworkshop und Sport auch unseren Anarcha-Feminismus Vortrag (Samstag, 15Uhr) zu hören geben.

Zwar sind wir nicht direkt an der Organisation des Wochenendes beteiligt, möchten euch aber trotzdem dazu einladen! Aktuellere Infos zu Uhrzeiten und Programm findet ihr hier.

Allgemeine Infos über den Sinn von FLTI*- Freiräumen könnt ihr hier nachlesen.

Bericht zu Remagen 2016

+++ ca.500 Menschen auf Antifa-Demo setzen klares Zeichen gegen Rechtsterrorismus und den deutschen Opfermythos +++ Mehrere Blockadeversuche an der Naziroute +++ Zahl der Nazis seit Jahren wieder auf 200 gestiegen +++

Den gesamten Bericht könnt ihr hier lesen.

Eine Übersicht über Presseartikel findet ihr hier.

Zusätzlich möchten wir euch den Redebeitrag der ASJ Bonn zum Thema Erinnerungskultur empfehlen. Ebenfalls wurde auf der Demo ein kritischer Flyer zum Thema Antisemitismus verteilt, den ihr hier lesen könnt.



Bildquelle: Infozentrale

Anreise zur Demo gegen den Naziaufmarsch in Remagen 12.11.

Es wird von Köln aus eine gemeinsame Anreise mit der Bahn geben. Wir empfehlen allen Interessierten, diese auch wahrzunehmen. Kommt zahlreich und bunt gekleidet! NS-Verherrlichung stoppen!

// 12. November // 9:00 Uhr // Hauptbahnhof/Vorplatz (Domseite) //

Weitere Anreisepunkte werden auf http://remagen.blogsport.de/ bekanntgegeben.

Broschüre „Gegen den deutschen Opfermythos“ erschienen!

Das Bündnis NS Verherrlichung Stoppen, dessen Teil wir sind, hat eine Broschüre zur inhaltichen Auseinandersetzung mit der Ideologie hinter dem Trauermarsch in Remagen herausgegeben. In dieser Broschüre wurden verschiedene Kampagnentexte zusammengestellt, um die inhaltliche Kritik am unkritischen Gedenken an gefallene Soldaten und der Verklärung deutscher Täter*innen zu Opfern umfassender darzustellen.

Die Broschüre und alle einzelnen Texte, sowie viele weitere inhaltliche Artikel zur Ideologie der aufmarschierenden Neonazis und weitere Themen können auf frt Website unter dem Punkt Hintergrun eingesehen werden

Broschüre: Gegen den deutschen Opfermythos! [PDF]
Größe: 3,5 MB

Remagen Mobivortrag – Dienstag, 25.10. – 18h im Autonomen Zentrum

Kein rechter Terror nach dem NSU? Einblicke ins Nazi-Netzwerk der Gegenwart und seinen Aufmarsch in Remagen
Vortrag & Diskussion von und mit dem Bündnis „NS Verherrlichung stoppen!“

25.10.2016, 18 Uhr, im Autonomen Zentrum

Ismail Yozgat verlor am 6. April 2006 seinen Sohn. Er starb in seinen Armen – hingerichtet durch ein rechtes Killerkommando. Im Februar 2012 sagte er in Gegenwart von Bundeskanzlerin Angela Merkel: “Unser Vertrauen in die deutsche Justiz ist groß”. Er hat nicht aufgegeben – bis heute.

Der NSU Prozess neigt sich dem Ende zu, aber es gibt mehr Fragen als Antworten. Außer der Bundesanwaltschaft glaubt kein Mensch mehr daran, dass der NSU aus nur 3 Täter*innen bestand. Vielmehr zeigt sich, dass es sich beim NSU um ein Nazi-Netzwerk mit klandestinen Kleingruppen nach Vorbild von Blood and Honour handelt. Lange haben die Nazis über das Konzept des führerlosen Widerstands geschwafelt. Dann setzten sie es menschenverachtend und brutal um, und das mit Rückendeckung der Geheimdienste, mindestens unkontrolliert von der Politik und ungehindert durch die Polizei.

Gruppierungen wie das Aktionsbüro Mittelrhein oder der Nationale Widerstand Dortmund sind zwar immer wieder verboten worden, aber sie gründen kurze Zeit später neue: die Parteien Der Dritte Weg oder Die Rechte sind nur zwei Beispiele. Andere genießen den Kadaverschutz der NPD.

Während der letzten 10 Jahre organisierten genau diese Gruppen einen jährlichen Aufmarsch in Remagen. Sie trauern um deutsche Täter und verhöhnen die Opfer des Nationalsozialismus. Auch sie diskutieren – wie der NSU – über den führerlosen Widerstand und haben eine ähnliche Praxis. Genau diese Akteur*innen des organisierten Rechtsterrorismus wollen am 12. November wieder in Remagen aufmarschieren. Das Bündnis „NS Verherrlichung stoppen!“ organisiert auch für dieses Jahr wieder Gegenproteste.

Diese Veranstaltung hat das Ziel, Rechtsterrorismus zu benennen und die antifaschistischen Proteste in Remagen zu bewerben.

Genug ist Genug!
Dem Naziaufmarsch in Remagen ein Ende setzen

www.remagen.blogsport.de