Hier findet ihr eine Übersicht zu Vorträgen und Workshops die wie erarbeitet haben und gerne auch in anderen Städten halten. Über ein Honorar al Spende an unsere Gruppenkasse freuen wir uns, v.a. bei längerem Anreiseweg mit Übernachtung.

Was ist Anarcha-Feminismus?
Ist der Anarchismus von sich aus eine feministische Strömung? WelcheKritik gibt es an der (weißen und bürgerlichen) feministischen Geschichtsschreibung aus libertärer Perspektive? Wie hat sich Anarcha-Feminismus entwickelt und welche Gruppen und Personen waren
dabei prägend? Was bedeutet das alles für anarchistische und feministische Bewegungen heute? Zu diesen Fragen wird es einen Input von etwa 45min geben um danach gemeinsam zu disktieren.
Hier findet ihr einen Audiomitschnitt vom Vortrag.

Bereits gehalten @: Libertäre Wochen Köln, Linke Basics im Cafe Fatsch, bei der ASJ Bonn, bei A&O in Kassel, Klimacamp im Rheinland, GruBiT Hambacher Forst, Total Liberation Weekend Wuppertal, beim Schwarzen Brett in Mülheim a.d.R., Kritische Orientierungswoche Uni Köln (KORK)

Introduction to anarcha-feminism
Is anarchism inherently feminist? Which aspects does anarchism criticise when it comes to white and upper_middle-class feminism? How did anarcha-feminism develop? What groups and people were important in evolving it? What’s the meaning of all this for anarchist and feminist movements today? There will be a short presentation on these questions (about 45min) in order to focus on joint discussion afterwards.

Begrifflichkeiten des Queerfeminismus
FLTI*, heterosexuelle Matrix, (De-)Konstruktion – In queerfeministischen Kreisen treffen wir oft auf Begriffe, die erst einmal ziemlich kompliziert klingen. Der Vortrag will diese Begrifflichkeiten erklären und deutlich machen, warum Queerfeminismus wichtig ist – auch in Abgrenzung zu anderen Feminismen.

Bereits gehalten bei Glitzer & Krawall in Bochum.

Workshop: Awareness und Unterstützungsarbeit
Als kompakte Einführung in die feministische Unterstützungsarbeit beschäftigen wir uns etwa vier Stunden mit Theorie und Praxis von Awareness und ihrer Umsetzung. Ein Fokus liegt auf der Vermittlung von Fähigkeiten zur Unterstützung von Betroffenen sexualisierter Gewalt.
Inhalt: Awareness: was ist das und wofür?, Einführung in die Konzepte Definitionsmacht und Parteilichkeit, Gruppendiskussion bezüglich patriarchalen Geschlechterverhältnissen und ihrer Auswirkung auf uns selbst, Theorie: Wie unterstütze ich Betroffene?, Praxis: Üben von Gesprächen mit Betroffenen und bei Bedarf Üben von Täterkonfrontation.
Form: Workshop heißt nicht, dass sich alle aktiv beteiligen müssen; gemeinsame Diskussion, Austausch und Lernen sind aber das Ziel der Veranstaltung. Der Workshop ist offen für alle Geschlechter und alle Erfahrunslevels.

Bereits gehalten auf dem Antifa Camp NRW 2017, Lauter Glitzer in Dortmund (bei Lila Lautstark und Glitzer & Krawall), Q_FAK (Queerfeministische Aktionswoche an der Uni Köln 2018)

Workshop: Was ist Gewalt?
Anhand verschiedener Definitionsbeispiele und eigener Inputs möchten wir mit euch gemeinsam diskutieren, welche Arten der Gewalt es gibt und welche positive Handlungsmacht individueller und struktureller Gewalt entgegengesetzt werden kann.
Dabei wollen wir vor allem darauf eingehen, welche Aspekte der Gewalt in bürgerlichen Auseinandersetzungen mit dem Thema häufig vernachlässigt werden und darüber sprechen, wie Gewaltvorwürfe dazu dienen können, das Empowerment diskriminierungsbetroffener Menschen zu unterbinden.

Bereits gehalten bei unserer Kneipe in Köln, Klimacamp, GruBiT Hambacher Forst, KORK – Kritische Orientierungswoche Köln .

Feministische und antirassistische Perspektiven auf Pazifismus und Militanz
Strategiedebatten um Militanz vs. Pazifismus werden in aktivistischen Kreisen seit Jahrzehnten geführt. Wir möchten feministische Kritik an beiden vorstellen. Dabei wird es unter anderem darum gehen, wie Pazifismus als Ideologie dazu dient, Patriarchat, Staat und Rassismus / weiße Vorherrschaft zu erhalten, aber auch um Kritik an der Handlungsweise militanter Bewegungen. Lasst uns gemeinsam diskutieren, wie sich emanzipatorische Inhalte und wirksame Praxis verbinden lassen.

Bereits gehalten bei unserer Kneipe in Köln, Klimacamp, GruBiT Hambacher Forst, Feministisches Sommercamp in Münster, Antifa Camp NRW 2017, F*antifa Veranstaltungsreihe in Regensburg, Aktions- und Infotresen der Antirassistischen Intervention Duisburg

Antisemitische Haltungen in historischer Frauenbewegung und aktuellem Feminismus

Anhand von theoretischen Inputs der Referentin und diversen Medienausschnitten soll leicht verständlich vermittelt werden, welche antisemitischen Motive in der historischen Frauenbewegung, sowie in aktuellen Feminismen zu finden sind. Verschiedene antisemitische Bilder des Feminisimus können dabei repräsentativ für antisemitische Haltungen allgemein betrachtet werden. Dazu kommt jedoch eine spezifisch antipatriarchale Argumentationsweise. Diskriminierende Haltungen im Feminismus müssen entlarvt und konfrontiert werden, damit dieser seiner intersektionalen Verantwortung gerecht werden kann. Bezogen wird sich unter anderem auf die (mangelnde) Aufarbeitung des NS-Regimes in der deutschen Frauenbewegung nach 1945, auf Antijudaismus in der feministischen Religionskritik sowie aktuelle Debatten über die Unterstützung der BDS-Kampagne durch Feministinnen wie Judith Butler oder Laurie Penny.

Bereits gehalten bei den Aktionswochen gegen Antisemitismus in Köln als Teil unserer Vortragsreihe A²F mit dem AKK, in Hannover bei der Kampagne Let’s Push Feminism Forward.